Sofort aufs Papier
Zur Bedruckung von Etiketten gibt es in der Industrie vorrangig zwei Möglichkeiten. Den Thermotransfer- (TTR) und Thermodirektdruck (TD). Diese unterscheiden sich in den benötigten Verbrauchsmaterialen, der Druckgeschwindigkeit und der Haltbarkeit des Drucks.
Der Thermotransferdruck
Funktionsweise
Beim Thermotransferdruck werden die Etiketten gemeinsam mit einem Farbband unter einem Druckkopf zusammengeführt und durch die kleinen Heizelemente (Dots) erhitzt. Durch das Erhitzen der einzelnen Dots schmilzt die Farbe auf dem Farbband und wird auf das Etikett übertragen.
Vorteile
- Hohe Druckqualität, Haltbarkeit und Langlebigkeit
- Für unterschiedlichste Etiketten aus Papier, Kunststoff oder Folie
- Farbdruck durch unterschiedliche Farbbänder möglich
Nachteile
- Vergleichsweise geringe Druckgeschwindigkeit
- Hohe Kosten durch den Nachkauf von Farbbändern
Hardware
Der Thermodirektdruck
Funktionsweise
Beim Thermodirektdruck wird kein Farbband benötigt. Hier verfärbt sich ein thermosensitives Papier durch die vom Druckkopf abgegebene Wärme. Die chemische Eignung des Papiers ist wichtig für ein sauberes und kontraststarkes Druckergebnis.
Vorteile
- Geringe Betriebskosten, da keine Farbbänder nötig sind
- Hohe Druckgeschwindigkeit
- Kompakte Druckgeräte
Nachteile
- Licht- und wärmeempfindliche Etiketten
- Ungeeignet für langfristige Kennzeichnung
- Eingeschränkte Materialauswahl (nur spezielles Thermopapier)
Hardware
Zusammenfassung
Der Thermotransferdruck eignet sich vor allem für die dauerhafte Kennzeichnungen von Geräten und Produkten, bei denen eine Rückverfolgung gefragt ist.
Der Thermodirektdruck wird hingegen meist für Versandetiketten, Fahrkarten, Parkscheine, Eintrittskarten und Kassenzettel verwendet.